Für den Test von Syncing.NET 3 Filesharing Edition habe ich folgende Konfiguration gewählt:
Alle Windows-PCs liefen in einer VM unter VirtualBox und dem Host-OS Windows 7 64-Bit. Es wurden insgesamt 4 virtuelle PCs im Test verwendet:
Startkonfiguration von PC1
Windows 7 64-Bit (User 1), Syncing.NET Filesharing Edition 3
Keine Sync-Daten im Verzeichnis; es liegen 2 Einladungen von PC 2 (auch User 1) vor:

Einladung auf PC 1 von PC 2, hier das Verzeichnis “Backup”:

Startkonfiguration von PC2
Windows 7 64-Bit (User 1), Syncing.NET Filesharing Edition 3
2 Verzeichnisse als Sync-Daten sind eingerichtet:

Startkonfiguration von PC3
Windows 7 32-Bit (User 2), Syncing.NET Filesharing Edition 3
1 Verzeichnis “Portable” bereit zum Sync:

Startkonfiguration von PC4
Windows XP 32-Bit (auch User 2), Syncing.NET Business Edition 4 (Trial)
Keine Sync-Daten im Verzeichnis; es liegt 1 Einladung von PC 2 (User 1) vor:

Zunächst werden nach dem Einrichten der Sync-Ordner die Einladungen an die anderen PCs erstellt. Sollen nur die PCs mit eigenem Account (die selbe Mail-Adresse) Sync-Ordner teilen, dann genügt der Haken bei “Eigene PCs einladen”:

Sollen weitere User (andere Accounts) eingeladen werden, dann muss der zweite Haken bei “Personen mit anderen Nutzerkonto einladen” gesetzt werden:

Sync-Ordner vom selben User annehmen
Eine Einladung von PC 3 erscheint auf dem Desktop von PC 4 rechts unten (beides der selbe User):

Durch Klicken auf Annehmen wird die Einladung angenommen. Nun kann man unter verschiedenen Zieloptionen wählen:

Da der Sync-Ordner in einem bestehenden Pfad erstellt werden soll, habe ich die mittlere Option gewählt. Nach Bestätigen der nächsten Dialoge ist der neue Sync-Ordner von PC 4 bereit:

Sync-Ordner von anderem User annehmen
Eine Einladung eines anderen Users sieht man bei Syncing.NET auf zweierlei Arten. Hier hat User 2 den User 1 eingeladen, den Ordner “Portable” für das Synchronisieren anzunehmen.
Wir können entweder im Hauptfenster auf Beitreten klicken…

…oder rechts unten auf Annehmen:

Bei mehreren Einladungen merkt sich Syncing.NET den letzten Ziel-Ordner und bietet ihn gleich an. So spart man sich ein paar Klicks:

Overlay-Icons
Im Hauptfenster zeigen sogenannte Overlay-Icons den Status der Ordner an:

Grün zeigt an, dass alle Dateien im Sync-Ordner enthalten sind. Rot bedeutet, dass noch Dateien synchronisiert werden müssen. Auch im Explorer wird der Status angezeigt:

Sync-Wiederaufnahme nach Neustart
Wurde die Synchronisierung noch nicht abgeschlossen, so wird diese nach einem Neustart automatisch fortgesetzt. Das Programmsymbol (weißer Haken im grünen Kreis) wird im Tray rechts unten neben der Uhr angezeigt:

Transferstatus anzeigen
Im Hauptfenster wird unten der Status von Up- und Download angezeigt:
für Upload (Pfeil nach oben) und
für Download (Pfeil nach unten).
Geht man mit der Maus über das Programmsymbol rechts neben der Uhr, so zeigt ein kleines Fenster den aktuellen Status an. Hier ist bereits alles fertig synchronisiert:

Ein Klick mit der rechten Maustaste und dann auf Übertragungsstand zeigt den aktuellen Verlauf an:

Microsoft Outlook
Ist Outlook installiert, wird ein weiterer Reiter angezeigt (siehe Unterschied bei den Test-PCs 1 (=User 1) und 3 (=User 2)).


Jedoch ist in der Filesharing-Lizenz eine Synchronisation von Outlook-Daten nicht vorgesehen:

Bandbreitenbegrenzung
Bei langsamen Internetverbindungen kann die Up- und Download-Bandbreite begrenzt werden, um andere Verbindungen nicht zu stören. Ein Klick mit der rechten Maustaste auf das Programmsymbol und dann Steuerung neben der Uhr zeigt diese Möglichkeiten:

Auch kann hier die Übertragung für eine voreingestellte Zeit ausgesetzt werden.
Fazit
Die Software ist sehr einfach zu bedienen. Wer kein Outlook hat und einfach nur Daten zwischen verschiedenen PCs synchronisieren möchte, ist hier bei der richtigen Software.
Auch innerhalb von einer Familie oder kleineren Firmen (z.B. bei Homeoffice oder von unterwegs) können Daten zwischen verschiedenen Usern synchron gehalten werden.
Verschiedene Editionen der Software (Filesharing und Business) können ohne Probleme zusammen betrieben werden.
Die Software ist kompatibel zu Windows XP und 7 sowie 32- und 64-Bit.