Probleme mit Syncing.NET
1) Zusammenspiel mit Hosted Exchange-Server-Profil
Das Programm verspricht das Synchronisieren von Outlook-Ordnern (optional inklusive Unterordner). Ich habe in meiner Outlook-Umgebung einen Hosted-Exchange-Server, der als Standard-Profil unter Windows 7 eingerichtet ist (ein weiteres Profil existierte nicht). Zum Testen wurde auf dem Netbook eine lokale PST-Datenbank angelegt, die synchronisiert werden sollte; hier sollten weitere Daten eingerichtet werden, um Speicherplatz auf dem Hosted Exchange-Server zu sparen.
Jedoch wird kein Outlook-Ordner von Synching.NET erkannt …

…und das Einrichten unter Syncing.NET klappte nicht. Vermutlich kommt das Programm nicht auf den Server. Eigentlich ist es auch Quatsch, denn synchronisierte Server-Daten nochmals synchronisieren ist auch doppelt gemoppelt. Die Möglichkeit einer lokalen PST-Datenbank zu synchronisieren wäre jedoch nicht schlecht.
2) Angelegte lokale Outlook-Daten werden verschoben
Wird eine Einladung eines anderen PCs angenommen, so werden bereits angelegte Outlook-Ordner in ein “Backup_lokal” Ordner verschoben. Die vorher existierenden Daten werden erst einmal durch die Daten des einladenden PCs ersetzt. Dies verwirrt zuerst, denn die vorher gesehenen Daten sind auf den ersten Blick weg. Ein Hinweisdialog oder eine E-Mail wäre hier sinnvoll.
3) Weitere lokale PST-Datenbanken nicht benutzbar
Weitere lokale PST-Datenbanken im Outlook wie hier “Datenbank lokal” …

werden in der Applikation beim Hinzufügen von weiteren Ordnern nicht angezeigt:

Somit können weitere Datenbanken nicht verwendet werden.
In Hinweis, dass nur das Standardprofil verwendet werden kann, wäre hilfreich.
4) Versteckte Dateien werden nicht synchronisiert
Ich habe bei mir nahezu alle Datenverzeichnisse mit Icons bestückt, um eine schönere Umgebung zu haben und die Übersicht etwas zu erhöhen.
Im Original sieht der Beispielordner etwa so aus:

Nach der Synchronisation leider so:

Wer den Trick kennt, ändert die Dateiattribute hidden und system, so dass die Datei Desktop.ini auch gesehen werden kann. Manuelles Kopieren hilft hier.
[...] Teil 4 [...]