amagno ist ein Dokumentenmanagement für KMU und Privatleute. Privateleute können die Cloud von amagno nutzen – es wird ein firmeneigener Server im Internet zur Verfügung gestellt – und Firmen können eine Serverlösung kaufen.

Die Anwendung amagno teilt sich in 3 Teile auf:
- Die User werden in Gruppen und Kontakten aufgeteilt. Hier können auch Mitteilungen innerhalb einer Gruppe ausgetauscht werden.
- Die Dokumentenübersicht – gegliedert nach Stichworten.
- Die Eigenschaften des aktuell ausgewählten Objekts – Toolbox genannt.

Innerhalb einer Gruppe sind die einzelnen Kontakte mittels Symbolen angezeigt. Ein roter Punkt zeigt an, dass der User offline ist; ein grüner dass er online ist:

Bei den Kontakten/Usern kann man zwischen Administratoren und Benutzern unterscheiden und somit unterschiedliche Rechte vergeben. Die Rechte selbst sind nicht einstellbar.
Im Dokumentenmanagement-Fenster werden die einzelnen Magnete angezeit. Anhand dieser Magnete (sie beinhalten Tags/Stichwörter)werden die Dokumente angezogen bzw. zugeordnet. Im Beispiel habe ich 5 Themen und 2 Jahrgänge eingerichtet. amagno durchsucht die Dokumente und ordnet diese den jeweiligen Stichwörtern/Tags zu:

Unter 1) sind die Magnete zu sehen und im Bereich 2) die Dokumente. Bei “Alle Inhalte” werden alle Dokumente innerhalb einer Gruppe angezeigt. Klickt man auf einen Magneten so werden nur die zugeordneten Dokumente zum jeweiligen Tag angezeigt:

Klickt man neben dem User-Namen auf den Pfeil, so klappt ein kleines Menü auf, das die Erreichbarkeit samt Einstellungen anzeigt:

In einer Gruppe kann man so seinen Status stets angeben. Unter Profil werden rechts in der Toolbox die Eigenschaften eines Users angezeigt, so zum Beispiel das noch freie Datenvolumen auf dem Cloud-Server.
Eine Volltextsuche ermöglicht das Suchen von Texten in allen Dokumenten:

Ein neuer Magnet ist schnell mit einem übersichtlichem Dialog definiert:

Über UND bzw. ODER-Verknüpfungen können Stichworte in Dokumente gesucht werden, anhand derer amagno dann die Dokumente den einzelnen Magneten zuweisen kann. amagno speichert alle Dokumente auf dem Server. Lokale Kopien sind somit nicht mehr notwendig.
Magnete können auch untergruppiert werden, so dass hier über Ebenen hinweg eine Struktur erzeugt werden kann:

Die Regeln der Magnete können in der Toolbox jederzeit geändert werden.
Änderungen sind als Mitteilungen dokumentiert. In der Mitte oben ist die Anzahl der neuen Mitteilungen angezeigt:
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Mitteilungen sind bei amagno neue Regeln, neue Dokumente oder Nachrichten von anderen Kontakten.
Weitere Informationen sind über die Webseite und Facebook-Seite abrufbar. Dort sind auch Lernvideos online.
Updates werden beim Programmstart automatisch erkannt und

…durchgeführt. Beim ersten Start und optional auch weiterhin zeigt amagno per Wizard eine kleine Hilfe; dies erleichtert den Start des Dokumentenmanagements.
amagno wurde unter Windows 7 32- und 64-Bit getestet und lief ohne Probleme.
Das Datenvolumen im privaten Bereich beträgt standardmäßig 1GB für jeden Kontakt. Zurzeit läuft eine Aktion auf der Facebook-Seite, bei der das Datenvolumen auf 3GB erhöht werden kann.
Mögliche Verbesserungen:
- Das Kennwort beim Anmeldedialog sollte optional gespeichert werden können.
- Den Anmeldedialog nicht permanent in den Vordergrund stellen. Dadurch können z.B. Passwortsafes nicht benutzt werden, wenn der Dialog das Programm immer überdeckt.
- Auf Netbooks mit reduzierter vertikaler Bildschirmauflösung die Dialoge anpassen.
- Verschieben von Magneten per Drag&Drop in der TreeView.
- Unter Einstellungen auswählen, ob die Anwendung beim Minimieren in der Superbar verbleibt oder nur im Tray angezeigt wird.
- Unter Einstellungen auswählen, ob beim Beenden die Anwendung wirklich beendet werden soll oder nur minimiert.
Ansonsten ist das Programm mit seinem Konzept durchaus gelungen. Für Familien ist die kostenlose Cloud-Version durchaus interessant und einen Blick wert.
Verfasst von Andi 












