Heute bekamt ich eine E-Mail. Nichts Besonderes unter den vielen digitalen Briefen. Aber ein paar Hinweise deuteten klar auf einen Betrugsversuch hin. Hier mal der Screenshot der Mail:

Und hier die Indizien als Beispiel:
- Der Absender ist mir unbekannt. Hier gilt immer sofort: Augen auf und E-Mail kritisch lesen!
- Unter den Empfängern ist ein mir unbekannter Name bzw. eine unbekannte Mailadresse. Ich selbst fehle als Empfänger. Also Achtung!
- “Unser Konto” – aber welches? In der E-Mail ist keines angegeben.
- Einen Julian Wagner als Absender (vergleiche 1.) kenne ich nicht. Und von welcher Firma soll er sein? Kein Firmenlogo? Keine Adresse? Verdächtig….
- “…aktuelle Rechnung für den Monat Mai.” Also eine Art Abo oder so. Aber welches Abo habe ich, das monatlich bezahlt werden soll? Keines angegeben -> verdächtig.
- Klar, eine *.exe im Anhang. Doppelklick und es macht Zoom!
Also immer genau hinschauen! Nicht einfach klicken und denken mich trifft es nicht, ich habe ja einen Virenscanner und Spamfilter. Hehe, diese E-Mail kam durch. Durch GMX und eine käufliche Security Suite!
Bedenke: der beste Schutz ist das eigene Hirn!
PS: hier das Ergebnis nach dem manuellem Check:

Trojanische Pferde, Würmer und sonst noch fieses Zeug finden sich in solchen E-Mail. Also vorher lesen, kritisch überlegen und bei Verdacht lieber löschen als hinterher den Ärger beseitigen.
Verfasst von Andi 














“Not available for your platform”.
Installierte Erweiterung neben Xmarks.
Im Beispiel habe ich auf meinem Testrechner per default die Internet Security 2010 von F-Secure installiert (aus einer Heft-DVD). Beide vertragen sich sehr gut, so dass man sich mit dem HouseCall “eine zweite Meinung” besorgen kann. Genau wie beim Arzt, wenn man einen Virus hat 





